Rundlingsdörfer im Wendland
Rundlingsdörfer im Wendland

Rundlingsdörfer im Wendland

Nachdem uns das Wetter nun für Samstag, 25. Juli 2026 keinen Regen, sondern Sonne versprochen hatte, trafen sich Elke, Martina, Petra und Jutta um 9:30 Uhr in Kröppelshagen. Wir fuhren über Neetze nach Strampe, wo wir in einem Hofcafe mit angeschlossener Eisdiele schön im Schatten die erste Pause machten.


Zum Mittag schlenderten wir durch die Fachwerkhaus-gesäumte Hauptstraße von Lüchow vorbei am Markt zu einem Italiener.

.


Bei kuscheligen Temperaturen ging es wieder Richtung Heimat. Einen weiteren Stopp machten wir in Bleckede, wo wir in leichtem Wind auf einer Dachterasse an der Elb-Fähre wieder etwas abkühlen konnten…

… und unsere Moppeds von oben im Blick hatten.

.

Eigentlich wollten wir von dort gar nicht wieder weg, aber irgendwann sind wir dann doch zur letzten Etappe zurück nach Kröppelshagen aufgebrochen.

Lieben Dank an Petra für die tolle Tour!

Nachsatz: Was ist eigentlich ein Rundling?

Ein Rundling oder Rundlingsdorf ist eine dörfliche Siedlungsform. Die Höfe sind keil- oder sektorförmig um einen runden oder ovalen Platz gruppiert, der bei der Anlage nur über einen Zugang verfügte. Die Ausrichtung aller Höfe mit dem Giebel der Hauptgebäude zum Dorfplatz hin ist der bestimmende Ausdruck dieser Siedlungsweise und Dorfkultur. Im Wendland sind die best erhaltenen Rundlingsdörfer zu finden. Da es die Rundlinge nur in einem Streifen zwischen Ostsee und Erzgebirge gibt, weiß auch nun eine Westfälin was Sache ist. 😉