Und weil in den letzten Jahren so schön war, sind wir auch in diesem Jahr an den Langsee gefahren.
Aus alten Routen haben wir (Elke und Martina) schöne Teilstücke herausgesucht und die Hin- und Rücktour( 190 km / 130 km) geplant. Gestartet sind wir mit sieben Motorrädern am Coffee to fly (Flughafen Hamburg).

Über kleine Straßen führte uns Elke zur ersten kleinen Kaffeepause. Der Hafen in Kollmar.
Dort trafen wir auf Sibylle, die uns heute mit dem Auto statt Motorrad begleitet hat. Ihr Moped muss noch für den Urlaub fit gemacht werden muss.
Leider haben sich schon im Hafen die erste Regenschauern angekündigt. Den Ersten konnten wir trocken am Strandfloh verbringen. Danach gab es für das Foto und die Weiterfahrt zunächst Sonnenschein.


Mit Regenzeug ausgerüstet ging es Richtung Norden auf kurvenreicher teils trockener und teils nasser Strecke zur tiefsten Stelle Deutschlands.
Es war das reinste Aprilwetter: Sonnenschein, Regenschauen, Wind der die Kleidung trocknete und dann wieder Regenschauer.

Obwohl bekannt, ist es doch Immer wieder überraschend, wie sich Tom Tom und Garmin neue Routen „ausdenken“ .
Elke ließ sich nicht verwirren und fand letztendlich immer zur nächsten Station.
Neben großen und kleinen Straßen hatten wir auch „Panzerstrassen“
Kopfsteinplaster
und kurze Abschnitte Schotterpisten dabei.
Für Alle kein Problem da Elke immer im angemessenen Tempo vorgefahren ist.
Nächster Stop war das Cafe im Rosengarten / Hohn. Gestärkt durch leckere Torten und Heiß-Getränke konnten wir den Schauern trotzen und haben über schöne Hügel und Kurven munter unser Ziel am Langsee erreicht.

Einige haben sogleich ihr Badezeug geschnappt und sich wohlverdient im grünen, aber gefahrlosen Langsee ausgetobt.

Den Einkauf für das Abendessen hat uns Sibylle abgenommen – was ein toller Service.
Wie immer, wurde gemeinsam das Abendessen vorbereitet. Zur Abwechselung wurde diesmal auf Grillen verzichtet. Es war etwas stürmisch und zudem unsicher, ob es den Abend über trocken bleibt.
Wir haben einen gemütlichen Abend mit Essen, Spielen und Quatschen (auch mal über was anderes als Benzin) verbracht.

Am nächsten Tag konnten wir nach einem ausgiebigem Frühstück Richtung NOK / Fähre Landwehr starten.

Auf der Fähre mussten noch zwei Containerschiffe durchgelassen werden. (Hatten wir auch das Erste mal.)
Dahinter schafften wir es zeitlich so grade eben noch zu einer Tankstelle mit den „Vor Zwölf-Uhr-Preisen“
Obwohl nicht angekündigt, hat uns doch die ein oder andere Wolke oder Windböe getroffen. Wir waren gut vorbereitet und hatten uns morgens direkt regenfest angezogen (im Gegensatz zu gestern, da waren wir zuversichtlich, das wenn Engel reisen doch eigentlich immer die Sonne scheint!).
Pünktlich erreichten wir unser Restaurant in Aukrug beim 19. Loch. Wir waren sehr angenehm überrascht über die Auswahl, die Preise und den Service. Alle waren gut gestärkt und sehr zufrieden.
Viele freundliche Menschen haben uns noch weitere Ausflugstipps in der Nähe mit auf den Weg gegeben.
Vorbei an gepflügten Feldern, reifem Mais, schönen Seen und durch grüne Wälder haben wir unseren letzten Wegpunkt im Eiscafe in Ellerau erreicht.
Eis geht immer!

Erfüllt von Fahrfreude und einem gelungenem Miteinander konnte ab dort jede ihren Heimweg antreten.
Es war mal wieder sehr schön 😊
Super vielen Dank für die Organisation des tollen Wochenende an Martina und Elke.
